Endlich zufrieden

Mindset shiften, Upliften, das Higherself erreichen, optimieren, in täglichen Morgenroutinen irgendwann endlich das erreichen, was alle Menschen anstreben - diese Sache mit der Zufriedenheit.

Wie funktioniert es wirklich und musst du wirklich alles hinwerfen dafür und komplett neu starten?

 

Ariane kam vor ein paar Jahren nach ihrer ersten Chemotherapie zu mir. Ihr stark geschminktes Gesicht und eine Perücke sollten verdecken wie es ihr wirklich ging.

So wie ich "vorher" gelebt habe, möchte ich es nicht mehr, so ihr Einstieg in unser Coaching.

 

Was war denn vorher dein Leben? 

Ich bin total sicher, verbeamtet, abgezahltes Haus, zwei gesunde Kinder und mein Mann ist mein Traummann - so ihre Antwort damals.

Im weiteren Gespräch kam raus, dass es eigentlich "nur" der Job war, der sie auffraß. Die Bedingungen an der Schule, die KollegInnen - ach das ganze System, sei zum Weglaufen. 

Schule und die damit einhergehenden Freiheiten versprachen zwar Sicherheit, aber nahmen ihr jede Kreativität und vor allem Freude am Job. 

 

Eine sehr nachhaltige Übung mit der wir anschliessend gearbeitet haben, sind die "logischen Ebenen" nach R. Dilts.

Sie konnte sich gut darauf einlassen, wie denn ihr "nachher" Berufsleben für sie aussehen könnte. Was ihre Stärken bisher waren und wie sie die weiter noch besser einsetzen könnte.

Ergebnisoffen und mit der Frage "was wäre, wenn es mal so keine Bedingungen gäbe", ist dabei eine Haltung, die vielen schwer fällt.

Es darf mal alles angesprochen werden, damit man aus dem Tunnel rauskommt.

 

Wie so oft kommen dann Ergebnisse, die vielleicht zur Folge haben, dass du das bisherige loslassen müsstest. Damit auch die vorhandene Sicherheit als Beamtin und die 12 Wochen Ferien im Jahr.

 

Machen wir es kurz, sie entschied sich dagegen. Sie blieb  im Job. 

 

Und weißt du was, sie akzeptierte ihre Entscheidung und dann taten sich auf einmal ganz andere Freiräume in der Schule auf.

Wenn eine Entscheidung getroffen ist, dann ist die neutral. Nicht gut und erstmal nicht schlecht.

 

Die Bewertung legst du drauf oder dein Umfeld. 

Sie akzeptierte vor allem, daß es für sie gut ist, diesen sicheren Hafen mit der Verbeamtung im Rücken zu haben. Für sie war es die Sicherheit, die ihr Entspannung gab.

Es war eh schon viel los und sie konnte sich so viel besser auf ihre Heilung konzentrieren.

 

Sie schrieb mir vor ein paar Tagen, dass es die richtige Entscheidung war und sie trotz allem ganz viel mittlerweile geändert hätten. Sie seien umgezogen und mache wieder das Hobby, das sie nach den Kindern nicht weitergeführt hatte. Mache viel mehr Sport und sie sei samstags immer unterwegs mit ihrem Mann in der Natur, da sie das Fotografieren neu entdeckt habe. Sie sei geheilt und es ginge ihr sehr gut.

 

Das hört sich alles nicht sehr geshiftet oder upgeliftet an, oder? Aber sehr zufrieden finde ich!

 

P.S.: Wenn Du mehr zu mir und meiner Arbeit erfahren möchtest, schau gern hier vorbei.

 


 

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